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Schütze des Jahres 2021

Schütze des Jahres 2021

Franz-Josef Wegmann

Er gehört seit dem 1. Mai 1981der St. Georg-Schützenbruderschaft Halen an. Er kann damit auf eine 40-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Schon früh setzte er sich besonders für die Jugendarbeit im Verein ein und qualifizierte sich zum Jugendschießleiter. Zusammen mit seinem Bruder Ludger betreute er über ein Jahrzehnt die Jungschützen der Bruderschaft und führte sie zu Erfolgen auf Bezirks- und Landesbezirksebene.

1998 stellte sich Franz-Josef für den Posten eines stellvertretenden Schießmeisters zur Verfügung und 2009 übernahm bis heute den Aufgabenbereich des Hauptschießmeisters. Neben der Durchführung des Übungsschießens und der Wettbewerbe widmete er sich mit viel Einsatzbereitschaft der Pflege des Schützenhauses und der Schießanlagen. Viele Arbeiten erfolgten dabei unauffällig in Eigeninitiative. Als im Jahre 2003/2004 der große Umbau des Schützenhauses anstand, war er sofort mit dabei. Er sorgte für die Durchführung der Malerarbeiten und  die Beschaffung des dafür erforderlichen Materials. Wenn Arbeitskraft erforderlich war unterstützte er auch gerne in anderen Arbeitsbereichen. Diese positive Einsatzbereitschaft hat Franz-Josef zum Wohle des Vereins über die Jahre beibehalten.

Für seine Einsatzbereitschaft und sein großes Engagement zum Wohle der Bruderschaft und des Schützenwesens wurde er mehrfach ausgezeichnet und befördert. So wurde ihm 2011 vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften das „Silberne Verdienstkreuz“ (SVK)  und 2016 der „Hohe Bruderschaftsorden“  (HBO) verliehen. Im Jahre 2019 konnte Franz-Josef die Königswürde erringen. Bedingt durch die Corona-Pandemie fanden 2020 und 2021 keine Schützenfeste und somit auch kein Königsschießen statt. Selbstverständlich regierte er weiter und übernahm  auch die sich daraus ergebenden Aufgaben. Damit die „traurigen Coronajahre“  nicht ganz ohne Schützenfestflair abliefen organisierte der Thron zwei „etwas andere Schützenfeste“, die den Beteiligten viel Spaß brachten und auch im Ort gut ankamen, hieß es auszugsweise in der Laudatio, die Brudermeister Ludger Thien verlas.